inicio mail me! Abonnieren

Musiker 2014

Gregor Hengesbach (Dortmund) git
Dimitrij Markitantov (Essen) sax
Giorgi Kiknadze (Hamburg) b
Christin Neddens (Hannover) dr

Das Experimentierfeld der deutschen Jazzszene

Bereits seit fünf Jahren finden sich deutsche Jazzinitiativen und Festival zusammen, um gemeinsam ein jährlich einzigartiges Bandprojekt zu präsentieren. Die talentiertesten, kreativsten Musiker der Regionen finden sich zusammen, um in einer kurzen Arbeitsphase ein vollkommen neues, exklusives musikalisches Programm zu kreieren und es auf den internationalen Jazzfestivals ihrer jeweiligen Heimatstädte zu performen.Initiiert wurde die bundesjazzwerkstatt im Kulturhauptstadtjahr 2010 von jazzwerkruhr.

Das junge und wilde Konzept verspricht einiges an Überraschungen, die vier Musiker widmen sich in diesem Jahr der pulsierenden Musik des Balkans. Aus dem Ruhrgebiet sind mit Dimitrij Markitantov & Gregor Hengesbach zwei ihrer leidenschaftlichsten Interpreten vertreten.

 

Christin Neddens

drums

  Photo by Andreas Labes

hat Jazz-Schlagzeug in Hannover und Groningen (Niederlande) bei Heinz Lichius, Steve Altenberg und Prof. Ralf Peterson studiert. Ihren Master Abschluss hat sie in Los Angeles an der “Thornton School Of Music“ der University Of Southern California beendet. Dort erhielt sie Unterricht bei Aaron Serfaty, Ngudu Chancler und ihrem Hauptfach-Lehrer Prof. Peter Sekine.
Christin trat bereits auf diversen internationalen Festivals wie dem Big Band Festival Imatra (Finnland) oder dem Jazzfestival Grahamstown (Süd Afrika) auf. Sie spielte Konzerte in Europa, Süd Afrika und in den USA und nahm diverse CDs auf mit den besten Jugend Big Bands in Deutschland (“Ellington And More” feat. Prof. Jiggs Whigham, 2011). Mit ihrer eigenen Band nahm sie im Sommer 2012 die CD „Grenzbereiche“ auf (Schoener Hoeren Records). Ihr künstlerische Schaffen bereicherte sie mit Meisterkursen und Unterrichtsstunden bei Matt Wilson, Jeff Hamilton, Jeff Ballard und Keith Carlock.

 

.com/christinneddens

 

Dimitrij Markitantov

sax

23.06.76 Geboren in Kiew
1982-90 Staatliche Musikschule in Kiew (Hauptfach Saxophon und Klarinette). Abschluss: „Rotes Diplom“
1991-95 Staatliche Musik – Fachschule in Kiew ( Hauptfach Saxophon und Klarinette ).
1996-99 Staatliche Hochschule, Kiew.
1999-2001 Stipendiat des Deutsch Akademischen Austauschdienstes.
1999-2005 Studium mit Diplom an der Folkwang – Hochschule, Essen. (Studiengang Jazz, Hauptfach Saxophon) Unterricht bei Matthias Nadolny, Hugo Read und Wolly Kaiser.

2001 Preisträger des Hochschulwettbewerbes für Jazz – Ensembles 2001 in Rostock.
2002 Gewinner als bester Solist beim Jazz – Wettbewerb ”Young Energy” in Bremen.
2003 Folkwangpreisträger im Duo mit Roman Babik ( piano ).
2006 Gewinner des Jazzwerkruhr – Preises mit der Band „Matovs Garage“ .

Mitarbeit beim NRW Tanzhaus in Düsseldorf und beim Bayerischen Rundfunk. Musikalische Zusammenarbeit mit Christian Thome, Christoph Hillmann, Hendrik Smok,, Thomas Alkier, Alex Katona, Roman Babik, Jürgen Lesker, Matthias Bergmann, Thomas Hufschmiedt, Tony Lakatos, Martin Gjakonovski, Bodek Janke u.v.m. Teilnahme an zahlreichen Konzerten und Jazzfestivals u.a. in der Ukraine, Russland, Deutschland, Poland, Holland, Belgium, Frankreich,Italien, Schottland, Schweiz.

www.markitantov.de

Giorgi Kiknadze

bass

studierte Kontrabass an der HfMT Hamburg und ist einer der facettenreichsten und virtuosesten Bassisten in Norddeutschland. Er wurde durch seinen Vater, einem Komponisten und Saxophonisten, von klein auf mit unterschiedlichster Musik groß – Klassik, Jazz, freie Musik, Rock, Pop und nicht zuletzt traditionelle georgische Musik und spielte Cello, Gitarre und Klavier, bevor er seine Leidenschaft für den Kontrabass entdeckte. Als Künstler stand er bereits mit Alon Yavnai, Till Brönner, Lew Soloff und vielen weiteren namhaften Musikern auf der Bühne. Mit dem SKORCH (Sondermann – Kiknadze – Orchester) fand sich um Giorgi Kiknadze eine Formation aus den besten Hamburger Jazzkünstlern in einem großen Ensemble zusammen. In seinem aktuellen Trio mit Rainer Böhm am Klavier und seinem langjährigen Freund Konrad Ullrich am Schlagzeug setzt er seine eigene Musik in klassischer Trio Besetzung um.

 

Gregor Hengesbach

git

30.11.1973 Geboren in Paderborn
studierte Musik und anschließend im Masterstudiengang Improvisation und Komposition in Arnhem (NL). Neben seiner Bandtätigkeit bei Kapelsky wirkte er bei verschiedenen Produktionen des Schauspielhauses Bochum mit (u. a. „A Tribute to Johnny Cash“) und übernahm musikalische Leitungen am Theater Heilbronn und Schauspiel Leipzig. Zunächst beheimatet in Rock und Jazz, entwickelte der Dortmunder auf Reisen durch Osteuropa eine Affinität zu Balkanmusik, Klezmer und Sinti-Swing.